27.04.2006
Rostocker B�NDNISGR�NE informierten über die Gefahren von Atomenergie

Gestern vor 20 Jahren, am 26. April 1986, explodierte ein Reaktorblock in Tschernobyl. Es war nicht nur der GAU für die Menschen in der Ukraine und WeiÃ?russland, deren Gesundheit und Lebenswelt zerstört wurden. Es war auch der GAU für jenen Machbarkeitswahn, der die Risiken der Atomenergie immer wieder herunter geredet und geleugnet hatte â?? bis die Strahlenwolke in den Tagen nach Tschernobyl Europa überzog.
Anlass für den Rostocker Kreisverband von B�NDNIS 90/DIE GR�NEN am gestrigen Mittwoch in der Innenstadt über die Risiken von Atomenergie auch in Deutschland zu informieren. Denn auch 20 Jahre nach Tschernobyl ist das Thema Atomkraft immer noch nicht vom Tisch. Neue Mythen kursieren: der Mythos einer Renaissance der Kernenergie und der Mythos von den sicheren Atomkraftwerken der neuen Generation. Zudem sind Atomkraftnutzung und die Fähigkeit zum Bau der Atombombe untrennbar miteinander verbunden. Die Abkehr von der Atomkraftnutzung ist deshalb eine aktive Friedenspolitik. Die aktuelle Entwicklung im Iran sollte deshalb allen Atomkraftbefürwortern eine Mahnung sein.
â??Wir brauchen eine Welt ohne Atomkraft und müssen deshalb all unser Know-how, unsere Kreativität in Strategien der Effizienz, des Einsparens und in alternative Energien setzenâ?? so Johann-Georg Jaeger, Landtagskandidat von BÃ?NDNIS 90/ DIE GRÃ?NEN in Mecklenburg-Vorpommern.





