15.09.2004
Ã?ffentliche Podiumsdiskussion 'Hartz IV im Osten' am 21. September 2004 in Rostock
In Ostdeutschland sind die Proteste gegen Hartz IV besonders stark. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gehen jeden Montag tausende von Menschen auf die Stra�e, um gegen das Gesetz zur Arbeitsmarktreform zu demonstrieren. Inzwischen gilt es als anerkannt, dass Ostdeutschland mit hoher Arbeitslosigkeit und einem hohen Anteil an Langzeitarbeitslosen durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe deutlich stärker betroffen sein wird als der Westen. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wird es zu Einkommens- und Kaufkraftverlusten in bestimmten Regionen und Bevölkerungsgruppen kommen. Durch das Hartz-IV-Gesetz werden aber auch insbesondere für SozialhilfempfängerInnen Verbesserungen erreicht.
Wie dramatisch sind die Folgen von Hartz IV für den Osten tatsächlich? Dieser Frage stellen sich Fachleute im Rahmen einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema â??Hartz IV im Ostenâ??, zu der der Rostocker Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen am 21. September um 20.00 Uhr ins Haus Böll in der MühlenstraÃ?e 9 in die östliche Altstadt von Rostock einlädt. Auf dem Podium diskutieren Peter Hettlich, der Sprecher der Arbeitsgruppe Ost der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Ratai, Schulungsbeauftragte für Hartz IV der Agentur für Arbeit, Rostock, Ingrid Opitz, Teamleiterin für Hartz IV der Agentur für Arbeit in Rostock sowie Bernd Fritze, der Vorsitzende des Rostocker Arbeitslosenverbandes. Moderiert wird die Veranstaltung von Sven Ehrecke, einem Rostocker Erwachsenenbildner.
Ziel der Podiumsdiskussion ist die kritische Auseinandersetzung mit den Folgen von Hartz IV für den Osten und insbesondere für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern.





